Zielgenau springende Bälle, Gedankenübertragung und verblüffte Zuschauer: Vier Mitglieder des magischen Zirkels Freiburg griffen am Sonntagabend im Haslacher Kloster tief in die Trickkiste und bescherten den Gästen einen zauberhaften Abend.

Ein großes Publikum erlebte am Sonntagabend im Haslacher Kloster einen zauberhaften Abend des magischen Zirkels Freiburg – und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was die vier Magier da boten, war eine Zaubershow vom Feinsten.
»Lernen Sie neu zu staunen wie ein Kind«: Mit dieser Empfehlung an das Publikum begann der zauberhafte Abend im Haslacher Kloster. Und dann kam’s auch schon knüppeldick: Mystische Klänge, wallender Nebel und grüne Laserstrahlen, von Zauberhand gestreckt, gebrochen und zerteilt. »Le Pow« nennt sich der Zauberkünstler, der den Abend des magischen Zirkels Freiburg effektvoll eröffnete.           

Mentales Zaubern« bot »Monsieur Filou«. Mit Hilfe eines »Gedankentransmitters« übertrug er die Gedanken der Zuschauer, sagte deren Lieblingszahlen voraus, ließ sich mental Zahlen zu einem magischen Quadrat diktieren, baute das »Haus des Lebens« aus Einzelteilen immer wieder auf und fügte Bauernregeln zu verblüffenden Sprüchen zusammen: »Ist die Viehzucht aufgegeben, heißt es vom Touristen leben.« Ein Gedankenexperiment mit germanischen Runen allerdings wollte nicht so recht glücken. »Ein gewohntes Risiko bei mentaler Magie«, wie der Meister einräumte. Ein Bravourstück aber lieferte er mit der unendlichen Quadratzahl Pi, deren Dezimalstellen er an beliebigen, von einem Zuschauer bestimmten Stellen flüssig aufsagte und sogar Geburtstage in diesem System verortete.

Nehmt ein Stück von diesem Zauber mit nach Hause«, hieß es am Schluss. Der Beifall der begeisterten Zuschauer für diesen zauberhaften magischen Abend war gewaltig.